Entwurfsprojekt 51,9°N – SoSe 2011

Architektur wird meist als Gegenspieler zum Klima definiert, das oftmals eine physische, aber auch psychologische Bedrohung darstellt: Architektur als Schutz vor Regen, gegen Hitze und Wind.
Eine alternative Sichtweise kann jedoch die Bedeutung und Wichtigkeit des Klimas für die Architektur aufzeigen. Klima ‚lokalisiert’ Architektur und macht sie vielschichtig, komplex und unvorhersehbar.
Ziel des Projektes ist die Entwicklung von passiven Entwurfsstrategien aus der ‚Logik’ des Klimas heraus. Das Studio findet zusammen mit Studierenden der Akademie in Rotterdam statt. Sowohl Rotterdam als auch Münster befinden sich auf dem Breitengrad 51,9°N, der den klimatischen Kontext des Entwurfs darstellt.
Im Studio werden die klimatischen Einflüsse auf sowohl städtebauliche als auch architektonische Typologien und Strukturen untersucht und erforscht. Die gleichzeitige Belegung eines der inhaltlich vernetzten Wahlmodule “Form follows Climate” oder “Turbulenzen” wird empfohlen.